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Wirtschaft holt auf, Zinsen noch nicht
Finanzwirtschaft04.05.2017

Nach langem Warten scheint der Stein der Wirtschaft nun schlussendlich doch in Rollen gekommen zu sein. Die Wirtschaftsdaten für Österreich sind erfreulich - die Politik feiert sich.

Etwas anders sehen das Vertreter der Wirtschaft: Arbeitsmarktreformen seien dringend notwendig, auch wenn diese in Österreichs Politiklandschaft als heißes Eisen gelten. Pünktlich zum Tag der Arbeit freuen sich die Politiker über entspannte Arbeitsmarktzahlen. Die Arbeitslosenquote für April 2017 ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,5 Prozent gefallen und auch das Sozialministerium vermeldet einen Anstieg offener Stellen um 41,1 Prozent.

Österreichs Arbeitslosenquote im April 2017 gesunken

Wenig von den positiven Zahlen profitieren können ältere Arbeitnehmer. Ein Plus von 4,9 Prozent bei den erwerbslosen +50-jährigen weist eine Schwachstelle der momentanen Wirtschaftslage. Personen mit mehrjähriger Berufserfahrung wissen um ihre Kompetenzen und ihren Wert, sind deshalb für Unternehmen zu teuer und werden durch jüngere Arbeitskräfte ersetzt.

Niedrigzins-Politik schein Wirkung zu zeigen

So verhasst das Niedrigzins-Diktat der Europäischen Zentralbank vielen Sparern auch ist, es scheint doch seinen beabsichtigten Zweck zu erfüllen. Der Plan, dass niedrige Zinsen für Kredite die Kauflust der Europäer entfesseln sollen, wurde schon von einigen zu Grabe getragen – das Fazit: Totgesagte leben länger. Auch in diesem Fall könnte dieses "Gespenst" noch eine ganze Weile in Europa sein Unwesen treiben.

Der Chef der Österreichischen Notenbank, Ewald Nowotny, sieht kein Ende der Niedrigzinsphase in diesem Jahr. Zu allererst müsse das Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank auslaufen, bevor man über eine Zinsanhebung nachdenken könne – frühestens 2018. Vielleich müsse man die Ankaufsstrategie der EZB (Quantitative Easing) noch auf unbestimmte Zeit verlängern. Schließlich habe man aus den Fehler die 2011 begangen wurden, gelernt: Damals waren die Zinsen zu rasch angehoben worden und die Wirtschaft hatte hart mit den Auswirkungen zu kämpfen.

USA könnten zum Negativbeispiel werden

Die Zinswende, die Europa noch vor sich hat, hat den ersten Höhenflug in den USA bereits hinter sich. Die sogenannte Trump-Rally, die euphorische Reaktion der Börse auf einen wirtschaftsorientierten Präsidenten, ist vorüber. Spätestens nach Trumps ernüchternden weil kaum finanzierbaren Plänen zur Steuerreform, kehrt wieder das Realitätsbewusstsein in die amerikanische Wirtschaft zurück. Sorgen bereitet schon jetzt das geringe Wachstumsrate der die US-Industriesparte. Diese sei im zweiten Quartal 2017 so niedrig wie seit September nicht mehr.

Das gewaltigere Problem, könnte jedoch das Stagnieren des privaten Konsums werden. Viele Amerikaner sind verschuldet und aufgrund steigender Zinsen bei fragiler Wirtschaftslage wird das frei verfügbare Geld in den US-Haushalten knapp. Ein Trend der sich in Europa so nicht abspielen soll und dank des Verantwortungsbewusstseins der Österreicher, auch nicht wird. Hierzulande sind die meisten Finanzierungen mit einem Fixzinssatz abgesichert – da könne die Zinsen so hoch sein, wie sie wollen.

Finanzwirtschaft10.06.2015Beitrag drucken

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