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Wie viel Kredit kann ich mir überhaupt leisten?
Immobilienfinanzierung15.03.2016

Österreich gehört nicht zu den Ländern mit den niedrigsten Immobilienpreisen. Umso wichtiger ist es, vor einem Kauf einschätzen zu können, was man will und was man sich leisten kann. Dazu muss man aber wissen, was die Anschaffung eines Hauses kostet - der Kaufpreis des Hauses ist nicht alles.

Schnäppchen am österreichischen Immobilienmarkt sind selten geworden. Glück für all jene, die eines finden konnten. Wer aber weiß, dass der Kaufpreis für eine Immobilie nur der erste Kostenfaktor ist, wird seine Schnäppchenjagd mit anderen Augen sehen. Steuern, Provisionen und Gebühren lassen den bloßen Kaufprozess einer Immobilie teuer werden. Wer sich aber im Vorfeld informiert, kann sich so vor unliebsamen Überraschungen schützen.

Welche Nebenkosten muss man in Österreich berücksichtigen?

Kosten sind nur dann gefährlich wenn sie einen Käufer unvorbereitet treffen. Die Nebenkosten beim Hauskauf verstecken sich auch noch und springen dann hervor, wenn man sie am wenigsten brauchen kann. Wer ein paar kleine Regeln beachtet, muss aber nichts befürchten.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Nebenkosten, die Sie betreffen

Das ist leichter gesagt als getan. Immobilienhändler, Makler, Notare und der Fiskus haben viel Zeit und Kreativität in die Gestaltung eines undurchsichtigen Gebührenwaldes gelegt. Wir möchten Ihnen einen Überblick darüber geben, was im Laufe eines Kaufprozesses auf Sie zukommen kann.

Faustregel: Je höher der Kaufpreis, desto höher die Nebenkosten

Das ist leicht verständlich, da die meisten Gebühren prozentuell zum Kaufpreis verrechnet werden. Schwieriger wird es dann, wenn die Gebühren mit der Höhe des Kaufpreises variieren. Ein Beispiel dafür wäre die Höchstgrenze bei Maklerprovisionen. Beim Kauf eines Grundstücks oder einer Wohnung im Wert von maximal 36.336,42 Euro beträgt die Maklerprovision höchstens 4% vom Kaufwert. Ab einem Kaufwert von mehr als 48.448,51 Euro darf der Makler nur noch 3% verlangen.

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Eine Maklerprovision hat damit gesetzliche Höchstgrenzen, sind aber kein gesetzlicher Fixwert. Hier ist bei jeder Kauf und Verkauf Verhandlungsgeschick gefragt. Für Ihre Nebenkostenberechnung sollten Sie jedoch trotzdem die Höchstwerte heranziehen.    

Nebenkosten werden meist in die Finanzierung eingeschlossen und einfach mitfinanziert - vorausgesetzt es wurde nicht zu wenig kalkuliert. Die folgende Grafik soll Ihnen einen kleinen Überblick über die Nebenkosten geben, die im Falle eines Immobilienkaufes auf Sie zukommen:

Übersicht Nebenkosten Immobilien Finanzierung

Wie sollte man den Preis für Nebenkosten kalkulieren?

Welche Nebenkosten, Gebühren und Steuern auch auf Sie zukommen mögen: Wichtig ist, dass Sie nicht mit zu geringen Kosten kalkulieren. Es ist besser Sie haben am Ende den ein oder anderen Tausender zu viel als zu wenig.

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Als Richtlinie kann man sagen: Die Nebenkosten betragen etwa 8-15% vom Kaufpreis der Immobilie. Einige Experten empfehlen sogar die 20% Grenze nicht zu unterschreiten, da in jedem Haus noch “das ein oder andere” zu machen ist. Dieser großzügigen Kalkulation könnte man noch einmal etwa 15% für die Einrichtung hinzufügen, denn in einem leeren Haus lebt es sich nun mal nicht sehr komfortabel.

Welche Summe für Ihre Immobilie die richtige ist hängt von vielen Faktoren ab und sollte gut überlegt sein. Es soll schließlich eine Investition sein, die Sie in Ihrem Leben voranbringt, und nicht zurückwirft.

Wo kann man Nebenkosten sparen?

Wie schon erwähnt handelt es sich bei einigen Nebenkosten nicht um festgeschriebene Steuersätze, sondern variable Provisionen. Diese haben zwar gesetzliche Höchstgrenzen aber keine verbindlichen Untergrenzen. Wer hier gut verhandelt, kann den Preis vielleicht etwas nach unten korrigieren.

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Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch die Frage, wie viel Kredit Sie sich in Summe leisten können.

Faustregel: Für Wohnen (samt aller Nebenkosten) sollten Sie nie mehr als ein Drittel Ihres Nettogehalts aufwenden müssen.

Was Sie bei der Berechnung Ihrer Finanzierungshöhe sonst noch beachten sollten finden Sie hier!

 

Immobilienfinanzierung10.06.2015Beitrag drucken

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