Fragen?
Wir rufen
zurück

Füllen Sie bitte alle Felder aus.

Ihre Meinung

News & Trends

Zurück zur Übersicht
zurückvor

Studie: Finanzbildung fehlt in Österreich
Finanzwirtschaft15.11.2017

Nahezu jeder zweite Österreicher (45%) gibt an, keine Finanzbildung erhalten zu haben. Schulen sind gefordert, mehr Finanzwissen zu vermitteln. Markante Defizite bei Pflichtschulabgängern

Einer Studie der ING-DiBa zufolge haben 45% in Österreich nie Finanzbildung genossen. Damit liegen wir im Mittelfeld von insgesamt 13 befragten europäischen Ländern.
Das Ergebnis verbesserte sich minimal im Vergleich zur gleichen Umfrage aus dem Jahr 2013. Druchschnittlich ist unter den befragten Ländern der Anteil jener ohne Finanzbildung sogar leicht gestiegen.

Lediglich 25% geben an in der Schule etwas über den Umgang mit Finanzen gelernt zu haben. Gleichzeitig ist der Wunsch nach schulischer Finanzbildung sehr hoch: Insgesamt 82% aller ÖsterreicherInnen sind der Meinung, dass die Vermittlung von Finanzwissen die Aufgabe der Schulen wäre.

Schulen sind gefordert

Darauf dürften einige Schulen schon reagieren, denn in der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen gaben 2013 noch 41% an ihr Finanzwissen aus der Schule zu haben. Nun sind es 47%.

„Eine Wissensvermittlung in der Schule als Grundausbildung ist für heranwachsende mündige Bürger unumgänglich"

Der Wert bei jenen, die Volks- und Hauptschule als höchste abgeschlossene Ausbildung angaben, ist besonders schwach: nur 16% bekamen in der Schule Finanzwissen vermittelt. Diese Gruppe gab verhältnismäßig große Schwierigkeiten im Umgang mit Finanzen an: Mehr als bei höheren Schulbildungen gaben sie an, nicht gut mit Geld umgehen zu können oder die Ausgaben nur schwer unter Kontrolle zu haben. Der Auftraggeber will darin aber kein Lehrversagen sehen: "Vielmehr geht es hier um zum Teil überarbeitungswürdige und übervolle Lehrpläne, die bereits dringend einer Neuausrichtung bedürfen. Finanzbildung muss dabei ein Fixpunkt sein. Letztendlich wird dies auch von 82% der Österreicher gefordert“, meint Truyens.

Über die Umfrage

Die Umfrage der ING-DiBa Austria ist Teil der ING International Survey - einer Studienserie, die im Auftrag der ING Group regelmäßig verschiedene Aspekte rund um die Themen „Sparen, persönliche Finanzen, Digitalisierung/Banking und Wohnen“ beleuchtet. Für die aktuelle Umfrage wurden vom Institut Ipsos online in 13 Ländern Europas (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Spanien, Türkei, Tschechien) knapp 13.000 Personen ab 18 Jahren befragt. In Österreich wurden 1.000 Personen befragt.

 

News & Trends

Welt(spar)tag des Geldes

Das Sparbuch als „sichere Geldanlage“? Diese Zeiten sind definitiv vorbei. Gut ein Zehntel der Ersparnisse löste sich in den vergangenen Jahren in Luft auf.

News & Trends

Client-Center im Finale des DBT

Der Digital Business Trends-Award prämiert innovative Ideen und Digitalisierungslösungen. creditnet.at schaffte es mit der neuesten Entwicklung in der Kategorie „Business Revolution“ unter die besten fünf.

 

Finanzwirtschaft10.06.2015Beitrag drucken

Creditnet
in den Medien

Sie haben Fragen? Sprechen Sie mit unseren Experten

Fast am Ziel!

75% geschafft

Sie sind nur noch ein paar Minuten von Ihrem persönlichen Finanzierungsangebot entfernt. Wollen Sie Ihre Anfrage jetzt wirklich vorzeitig beenden?

Jetzt weitermachen

Haben Sie Fragen? Wir rufen zurück

Berater Wir sind für Sie da und auch mit persönlicher Beratung zu Ihrer Baufinazierung. Kostenlos und unverbindlich.