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Immobilienpreis richtig einschätzen
Immobilienfinanzierung04.05.2017

Ob als zukünftigen Wohnraum, Altersvorsorge oder gar Spekulationsobjekt, in jedem Fall sollte man als Immobilienkäufer wissen, was das Objekt der Begierde wirklich wert ist.

Wie wir in einem anderen Artikel schon berichtet haben, sind die Preise für Immobilien in Österreich in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Um aber eine vorschnelle Fehleinschätzung zu verhindern, gilt es einiges zu beachten.

Für die meisten Österreicher ist der Kauf einer Immobilie eine einmalige Sache im Leben. Verständlich, dass dabei Fehler tunlichst vermieden werden wollen. Für die Einschätzung von Immobilien haben sich mehrere Verfahren bewährt. Wir verraten Ihnen, wie Sie an die Gebäudeeinschätzung herangehen.

Die drei Typen der Immobilien-Bewertung

Das Sachwertverfahren basiert auf der Fragestellung: Was würde es kosten, die Immobilie im jetzigen Zustand nachzubauen? Getrennt voneinander zu beachten sind Bodenwert und Bauwert einschließlich Baunebenkosten. Diese Ermittlungsmethode hat sich vor allem für die Bewertung vom Objekten zu Eigennutzung bewährt, sollte aber auf jeden Fall vom Profi durchgeführt werden. Eine saubere Prüfung des Sachwertes ist wichtig, da sie zudem die Grundlage für die Ermittlung des Verkehrswerts bietet.

Die Grundlage für die Vergleichswertmethode bietet eine Sammlung an Verkaufspreisen von Immobilien. Soll eine Immobilie im Wert bestimmt werden, versucht der Prüfer ein möglichst ähnliches Vergleichsobjekt zu finden, welches in der Vergangenheit seinen Besitzer gewechselt hat. Der Verkaufspreis einer vergleichbaren Immobilie dient damit als Richtwert für die zu beurteilende Immobilie. Die Vergleichswertmethode ist beliebt, weil sie die aktuelle Marktlage der Immobilien berücksichtigt.

Immobilienkäufern, die ein gekauftes Objekt vermieten wollen, empfiehlt sich das Ertragswertverfahren. Diese orientiert sich an den zu erwartenden Einnahmen, welche eine Investition als Rendite erwirtschaften soll. Hierbei wichtig ist nicht nur der Zustand von Grund und Objekt, sondern auch die voraussichtlichen Instandhaltungskosten welche deutlichen Einfluss auf den Ertrag heben können.

Die Kennzahlen der Immobilie sind wichtig, aber der Preis macht nicht den Wert

Schon bei der Suche nach einem geeigneten Objekt kann man sich als Zahlenjongleur beweisen. Energieeffizienzklassen, Normen und Richtwerte können tabellarisch miteinander verglichen werden und trotzdem darf man sich bei eingehender Prüfung nicht nur auf das fremde Urteil verlassen. Wenn Sie eine Immobilie kaufen wollen muss diese zuallererst den von Ihnen vorgesehenen Zweck erfüllen. Eine Wohnung in direkter Nähe zu Schulen und Kindergärten hat wenig Sinn, wenn sich aus dem Wohnraum nicht ausreichend Zimmer für eine drei- oder mehrköpfige Familie machen lassen – egal ob sie diese vermieten oder darin selbst wohnen wollen.

Eigenes "G´spür" für die Immobilie gibt die ersten Hinweise

Eine höhere Deckenhöhe wirkt sich negativ auf die Energiebilanz aus, lässt den Bewohnern aber im wahrsten Sinne des Wortes mehr Luft zum Atmen. Große Fenster bringen nicht nur helle Räume, sondern leiten auch den Blick nach draußen – ins Grüne oder gegen eine graue Hausmauer. Wieviel Ihnen als Käufer die einzelnen Annehmlichkeiten des Wohnens wert sind, müssen Sie am Preis festmachen, den Sie bereit sind für eine Immobilie zu zahlen.

Bei der Immobiliensuchte im Internet oder durch einen Makler werden die Wohnräume oft mit anhand von Zahlen ausgewählt: Quadratmeterpreis, Energiekosten pro Monat, zusätzliche Investitionen pro Jahr, voraussichtliche Wertentwicklung usw. Wer sein mögliches Kaufobjekt nur durch die Brille eines Investors sieht, läuft Gefahr ein finanzielles „Schnäppchen“ zu finden, das aber als Wohnraum in Wirklichkeit ungeeignet ist. Es empfiehlt sich die eigenen Erwartungen an den Wohnraum möglichst klar zu definieren, da sie eben nur schwer in Zahlen auszudrücken sind.

 

 

Immobilienfinanzierung10.06.2015Beitrag drucken

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