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Höhenflug der Kryptowährungen
Finanzwirtschaft10.07.2017

Japan, Australien und Venezuela akzeptieren Bitcoins als Zahlungsmittel. In New York können damit Schulgelder bezahlt werden, in Russland Burger. Ein Bitcoin-Fonds entsteht. Die Folge: Bitcoins sind so wertvoll wie nie.

Bitcoin ist eine digitale Währung, welche elektronisch und online verfügbar ist. Schon heute kann damit bei einigen Unternehmen bezahlt werden. Die Gebühren für die Zahlungsabwicklung entfallen, denn die Transaktion geschieht nicht mittels einer Bank. Davon profitieren die Endverbraucher. Allgemein gilt, Bitcoin wird immer beliebter und immer öfter akzeptiert. Das Transaktionsvolumen vervierfachte sich in den letzten zwei Jahren.

Dezentrale Datenbank

Die Entwicklung der Digitalwährung hat ihren Ursprung in der Finanzkrise. Bitcoins bringen Unabhängigkeit: von Regierungen, Notenbanken und Geldinstituten. Bisher lag das Geldschöpfungs-Monopol bei Zentralbanken. Nun kann theoretisch jeder Bitcoins erstellen. Die Erstellung nennt man „Mining“, Bitcoins werden also „geminet“. Dazu bedarf es Hochleistungs-PCs mit besonders leistungsstarken Grafik-Karten – und Zeit. Diese sehr komplexen Rechenverfahren können zudem nicht alleine geleistet werden, man muss sogenannten Mining-Netzwerkern beitreten. Als Anhaltspunkt gilt, dass ca. 0,00002 Bitcoins alle 20 Minuten fertiggestellt werden können. Vorstellen muss man sich das Bitcoin-Universum wie eine riesige Datenbank, in der vermerkt wird, wer wann Bitcoins erworben und transferiert hat. Das Geheimnis steckt in der sogenannten Blockchain. Dort wird jedes erstellte Bitcoin gespeichert. Die Transaktions-Teilnehmer sind dabei völlig anonym, wo sich der einzelne Coin ist befindet und wie er dort hinkam ist aber immer transparent.

Schon einige Staaten an Board

Der unglaubliche Kursanstieg macht die Währung für Spekulanten interessant. Aber auch aus moralischer Perspektive kann man Bitcoins einiges abgewinnen – Banken, deren Transparenz zumindest teilweise fragwürdig ist, werden damit ausgebootet. Neben Bitcoin gibt es einige weitere (weniger wertvolle) Kryptowährungen: Ethereum, Litecoin und Dogecoin. Diese erlauben es der staatlichen Kontrolle des Geldverkehrs zu entkommen - mindestens so lange, bis sie in andere Währungen umgetauscht werden müssen. Die seit mittlerweile acht Jahren bestehenden Bitcoins finden vor allem in der informellen Ökonomie Verwendung, aber auch in Staaten wie Venezuela, China, Indien und den USA.

Transparent, dennoch anonym

Der große Vorteil von Bitcoin - ebenso wie Bargeld – liegt in der Anonymität. Beim Transfer einer Bitmünze unterzeichnet (signiert) der Zahler die Transaktion mit seinem privaten digitalen Schlüssel in Kombination mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers. Die beiden Codes werden der Münzdatei angefügt, damit kann bestätigt werden, ob die Transaktion korrekt ist. Was nicht nachverfolgt werden kann – ebenso wie Bargeld – ist, wofür das Geld schon verwendet wurde.

Intelligente Mengenbegrenzung

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Coins – im Gegensatz zu Bargeld – nicht beliebig vermehrt werden können. Lediglich mittels hochkomplexer Rechenprozesse können neue erstellt werden. Die Basis der Bitcoins bildet ein komplizierter Algorithmus, der die Menge der erstellbaren Bitcoins beschränkt. Der Algorithmus sorgt dafür, dass bis 2040 maximal 21 Millionen Bitcoins erstellt werden können. Danach setzt planmäßig eine Deflation ein, welcher die Entwickler entspannt entgegensehen – aufgrund der zahlreichen Nachkommastellen. 1,0000 Bitcoin entspricht aktuell 2181 Euro.

Rien ne va plus?

Diese absichtliche Deflation ermutigt auch Zocker, die die Digitalmünzen nicht für Zahlungsaufgaben, sondern als Anlageobjekte nutzen. Das führt wiederum zu Kursschwankungen. Bei einem Einstieg vor einem Jahr – wo der Kursanstieg schon mehr als beachtlich war – könnte man sich heute über die Vervierfachung seines Geldes freuen. Ob der Höhepunkt der Währung mit aktuell über 2200 Euro pro Bitcoin erreicht ist?

 

 

 

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