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Fix? Variabel? Oder vielleicht beides?
Immobilienfinanzierung18.09.2015

Die Frage „fix oder variabel“ ist ein entscheidender Faktor bei der Kreditaufnahme. In Zeiten niedriger Zinsen ist ein variabler Zinssatz verlockend, kann aber auch zur Kostenfalle werden. Steigen die Zinsen, wird die Tatsache, dass man mit dem verlorenen Geld den Kredit auch günstig hätte absichern können, zur schmerzlichen Einsicht.

Sehen wir uns die einzelnen Optionen anhand eines kurzen Beispiels etwas genauer an.

Eine alleinlebende Person möchte eine Wohnung im 9. Bezirk in Wien kaufen. Der Kaufpreis der Wohnung liegt bei 287.500 Euro für 50m² Wohnfläche.
Wir gehen in unserem Beispiel von einer Finanzierungssumme von 100.000 Euro aus, da die Käuferin/der Käufer 187.500 Euro an Eigenmitteln bereitstellen kann. Für das Verhältnis von Finanzierungssumme und Eigenmitteln bescheinigt die kreditgebende Bank der Kreditnehmerin/dem Kreditnehmer die bestmögliche Bonität, welche für den bestmöglichen Zinssatz für die Finanzierung notwendig ist. Diese soll über einen Finanzierungszeitraum von 300 Monaten (25 Jahre) abbezahlt werden.
Unsere Käuferin/unser Käufer hat ein Jahresbruttoeinkommen von 42.000 Euro und damit ein monatliches Nettoeinkommen von etwa 1.900 Euro. (13. u. 14. Gehalt nicht berücksichtig!)
 

Variable Verzinsung

Wählt die Käuferin/der Käufer in unserem Beispiel einen variablen Zinssatz für die Finanzierung, würde eine Tilgung wie folgt ablaufen:
Bei variabler Verzinsung beträgt der nominale Jahreszinssatz 0,875 Prozent, der effektive Jahreszinssatz 1,3 Prozent. Inklusive der quartalsweisen Kontoführungsgebühr von 15,90 Euro liegen die Gesamtkosten für den Kredit inklusive Zinsen dann bei einem zu zahlenden Gesamtbetrag von 117.585,52 Euro - mit einer monatliche Rate von 391,95 Euro (unter Einberechnung aller Kreditnehmergebühren).

Fixverzinsung

Für die fixe Verzinsung beträgt der nominale Jahreszins 1,750 Prozent, was einen effektiven Jahreszinssatz von 1,9 Prozent ausmacht. Die Kontoführung ist kostenlos. Die Gesamtkosten inklusive der fixen Zinsen liegen bei einem zu zahlende Gesamtbetrag von 126.005,23 Euro - mit einer monatlichen Rate von 433,53 Euro (unter Einberechnung aller Kreditnehmergebühren).

Der Vergleich zeigt den Gesamtkostenunterschied zwischen variabler und fixer Verzinsung, der in unserem Beispiel bei 8419,71 Euro liegt. Dies ist allerdings nur dann richtig, wenn sich der variable Zins während der gesamten Laufzeit von 25 Jahren nicht verändert. Zwar scheint die momentane Niedrigzinsphase bisweilen sehr stabil zu verlaufen, doch sind bereits erste Anzeichen einer mittelfristigen Trendänderung zu erkennen. 

Aber: Es gibt einen souveränen Mittelweg für alle jene, welch weder bereit sind, mit Ihrem Geld zu zocken, noch den höheren Preis für eine vollständige Absicherung zu bezahlen.
 

Die Absicherung des variablen Kredits mit einem Zinscap:

Ein Zinscap hat die Aufgabe einen variabel verzinsten Kredit im Falle von steigenden Zinsen abzusichern. 
In unserem Beispiel wählt der creditnet.at-Finanzberater als bestmögliche Option einen Zinscap, der aufgrund der aktuell niedrigen Zinsen erst nach 10 Jahren in Kraft treten soll. Danach riegelt der Zinscap den Zinssatz bei 2 Prozent ab und verhindert ein unkontrolliertes Steigen der Finanzierungskosten. Die zusätzlichen Kosten für den Zinscap ab 121. Monat betragen insgesamt 6000 Euro, welche in die zu finanzierende Summe mit aufgenommen werden.
Wie bei der variablen Verzinsung beträgt der nominale Jahreszinssatz 0,875 Prozent, der effektive Jahreszinssatz 1,3 Prozent. Sollten sich die Zinsen über den Finanzierungszeitraum von 25 Jahren nicht ändern ergibt sich ein zu zahlender Gesamtbetrag von 124.277,64 Euro - mit einer monatlichen Rate von 414,26 Euro (unter Einberechnung aller Kreditnehmergebühren).

Nützlich, aber nicht einfach

Mit einem Zinscap werden alle Vorteile der variablen Zinsen genutzt, solange diese niedrig sind. Folgt ein Anstieg der Zinsen, sichert der Zinscap den Kreditzins ab und verhindert, dass die Finanzierung aus den Ruder läuft. Je höher die Zinsen steigen, desto mehr zahlt sich der Zinscap aus. Die unterschiedlichen Formen und Einsatzmöglichkeiten machen den Zinscap aber zum schwer durschaubaren Finanzprodukt, dass bei jeder Finanzierung individuell angepasst werden muss um seine volle Wirkung entfalten zu können.
 

Lassen Sie sich auf jeden Fall beraten!

„Fix oder variabel“ ist damit nicht der einzig entscheidende Faktor für eine erfolgreiche Finanzierung. Wichtiger noch ist eine fachkundige, umseitige und vertrauliche Beratung durch einen Finanzierungsexperten, welcher Ihnen alle Optionen veranschaulicht und mit Ihnen persönlich den optimalen Finanzierungsplan erstellt.

Die Finanzierungsexperten und Berater von creditnet.at sind deshalb um jede Kundin und jeden Kunden bemüht und stehen diesen vom Kreditantrag bis zur Vertragsunterzeichnung zur Seite. Eine unserer größten Stärken liegt in der tagtäglich Abwicklung von Finanzierungen wodurch wir sehr genau wissen worauf zu achten ist, damit jede Kundin und jeder Kunde auch die bestmögliche Finanzierung erhält“, so Wolfgang Maurer, Geschäftsführer des Kreditvergleichsportals creditnet.at. 

Immobilienfinanzierung10.06.2015Beitrag drucken

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