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Die Sprengkraft der Zinsen richtig nutzen
Finanzwirtschaft07.03.2018

Der derzeitige Absturz der Börsenkurse in den USA hat viele Gründe – einer der ausschlaggebendsten ist die dortige Zinsentwicklung. Für Europa wird deutlich welche Sprengkraft Zins-Änderungen haben können.

Die relativ dramatische Darstellung US-amerikanischen Börsenkurse hat von dem tatsächlichen Auslöser der Kurskorrekturen abgelenkt – die rasche Zinsentwicklung.

Die Zinsen in den USA sind aufgrund der guten Wirtschaftsleistung der letzten Monate rasanter gestiegen als gedacht. Die dortige Wirtschaftspolitik zwang die Zentralbank die Zinsanhebung schneller voran zu treiben als viele Anleger erwarteten. Diese zweifeln nun, ob die aufblühende Wirtschaft unter der Last der hohen Zinsen wieder in Stocken geraten könnte und verpassten der lang andauernden Aufwärtsphase der US-Börsen einen Dämpfer.

Europäische Wirtschaft im Aufwind

In Europa sind wir vor Zinsanhebungen zwar nicht sicher - eine zinspolitische Änderung der EZB gilt derzeit aber als unwahrscheinlich. Die österreichische Wirtschaft befindet sich, wie rückläufige Arbeitslosenzahlen und die höhere Inflation belegen, zwar im Aufschwung aber ist nicht mit amerikanischen Werten vergleichbar. Eine Niedrigzinsphase der Euro-Zone wird uns damit auch in Zukunft noch erhalten bleiben.

Niedrige Zinsen sind nicht immer ein Vorteil

Zinsen sind ein Steuerungsmittel und Indikator für die Wirtschaftsleistung eines Landes. Schwächelt die Wirtschaft, helfen ihr niedrige Zinsen wieder auf die Sprünge. Niedrige Zinsen bei Finanzierungen regen die Investitionslust der Unternehmen an, schaffen Arbeitsplätze und fördern den Aufschwung. Wer aber in dieser Zeit des Aufbruchs lieber in seine Ersparnisse investiert, bekommt die andere Seite der Medaille zu sehen: die niedrigen Zinsen auf Kredite bedeuten ebenso niedrige Zinsen bei Sparguthaben.

Von seinem Sparbuch leben, kann in dieser Zeit niemand. Schon gar nicht, wenn dank der auflebenden Wirtschaft die Inflationszahlen wieder ansteigen. 2017 waren es laut BMF 2,2 Prozent, dieses Jahr sollen es 2,0 Prozent werden. Um die Kaum ein Sparbuch kann diesen Wert schlagen, auch nicht wenn das Geld lange gebunden wird. Wer aber seinen Ersparnissen nicht dahinschmelzen sehen will, sollte auf die Konditionen seines Gelddepots achten.

Hohe Zinsen und Flexibilität

In Österreich gibt es eine beträchtliche Auswahl an Anbietern und deshalb auch eine hohe Anzahl an Konten. Wer sein Geld sicher aufbewahren und vielleicht sogar vermehren möchte, steht vor der Herausforderung, das richtige Konto für sich wählen zu müssen. Unterschiedliche Konditionen und Modalitäten machen einen direkten Vergleich schwierig. Dieser Herausforderung war sich auch Daniel Stein von Vergleich24.at bewusst:

„Es ist für Privatpersonen eigentlich unmöglich den Überblick bei Sparzinsen zu behalten. Lockangebote findet man schnell: Die ersten drei Monate sind gut verzinst, danach nicht mehr." - Daniel Stein (vergleich24.at)

"Wer ein Sparkonto sucht, auf dem er sein Geld für längere Zeit und ohne Kosten aufbewahren möchte, tut sich schwer. Dazu kommt noch, dass man in einer schnelllebigen Zeit wie unserer, durchaus flexibel sein muss und sein Geld nicht auf zig Jahre sperren kann“, so Daniel Stein.

Bei der Auswahl des richtigen Kontos sind die Zinsen meist der ausschlaggebende Faktor für die Entscheidung, doch auch Zusatzleistungen sollten berücksichtigt werden. Digital Banking, also das Abwickeln seiner Geschäfte im Internet, ist kaum mehr wegzudenken und ein großer Mangel, wenn es fehlt.

Beim Thema Sicherheit gilt: das Einlagesicherungsland sollte Österreich sein, denn dann sind Ihre Sparguthaben auf 100.000 Euro abgesichert – das ist nämlich die gesetzlich vorgeschriebene Mindesteinlagesicherung die nicht unterschritten werden darf.

Österreicher vergleichen – aber noch zu selten

Die Vorteile eines Kontowechsels sprechen sich langsam herum, sind aber noch nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

„Die Zahl der jährlich durchgeführten Vergleiche auf unserer Website steigt stetig. Das heißt, dass es in Österreich durchaus ein Bewusstsein den Kostenfaktor „Konto“ gibt. Leider ist es für viele mit einem Mal getan – dabei sollte jedes Konto regelmäßig auf seine Wettbewerbsfähigkeit überprüft werden. Wenn ich einen 10er auf der Straße finde, lasse ich den auch nicht liegen - wieso sollte das bei meinem Konto anders sein?“ – so Stein.

Finanzwirtschaft10.06.2015Beitrag drucken

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