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Das Ende der Nullzins-Politik?
Finanzwirtschaft18.09.2015

Da sich die US-Wirtschaft seit einiger Zeit zu erholen scheint, rechneten Beobachter mit einer Zinserhöhung Seitens des US-amerikanischen Zentralbanken-Systems Federal Reserve (Fed). Diese würde zwar vermehrt Gelder von Investoren in die USA spülen und damit die US-Währung stärken, gleichzeitig jedoch Schwellenländer wie auch Industriestaaten hart treffen. Europa müsste ebenso über eine Zinserhöhung nachdenken – mit weitreichenden Folgen, auch und gerade für Kreditnehmer.

 

Zuletzt erhöhte die Fed den Zinssatz im Jahr 2006 auf 5,25 Prozent, darauf folgten ausschließlich Zinssenkungen. Ende 2008, am Zenit der globalen Finanzkrise, wurden die Zinsen auf 0 Prozent gesenkt. Der Gedanke - billige Kredite regen die Realwirtschaft an und allgemeiner Aufschwung stellt sich ein. Menschen würden sich Häuser finanzieren, Unternehmen könnten wieder investieren. Ob dieses Ziel erreicht ist, ob die US-Wirtschaft mittlerweile erstarkt ist, um auf den Entzug von billigem Geld gesetzt zu werden - Janet Yellens, Präsidentin der Fed, sieht das anders. Wie bisher hält sie Zinserhöhungen zurück - zum einen aufgrund der beständig schwachen US-Konjunktur. Zum anderen auch angesichts der problematischen Lage der Euro-Zone mit dem Dilemma um Griechenland, samt unabsehbarem Austritt der Hellenen aus dem Euro.

Durch einen solchen "Grexit" wäre das Weltfinanzsystem destabilisiert – deshalb wurden die niedrigen Zinsen vorerst beibehalten. Der Austritt Griechenlands ist nun vom Tisch und innerhalb der Vereinigten Staaten mehren sinkende Arbeitslosenzahlen, in Kombination mit leichten Konjunktur-Verbesserungen, die Erwartungen auf die nächste Zinsanpassung der Fed. Yellen selbst spricht von „solidem Stellenzuwachs und abnehmender Arbeitslosigkeit“ und stellte eine Zinswende noch für dieses Jahr in Aussicht. Und dann kam alles anders…
 

Die Angst vor dem Zinsschock

Zwar sind die Entwicklung am US-Markt so wie sich die Ökonomen das von ihren Maßnahmen erhofft hatten, trotzdem bleibt ein bitter Nachgeschmack und die Angst, neue Zinsen würden die frisch aufblühende US-Wirtschaft wieder im Keim ersticken. Kaushik Basu, Chefökonom der Weltbank warnte, dass die Erholung der in Wahrheit immer noch strauchelnden US-Wirtschaft gefährden und „Panik und Aufruhr" in den Schwellenländern verursachen. Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) richtete einen ähnlichen Appell an die Zentralbank. Die Erhöhung solle erst  nächstes Jahr kommen, um Turbulenzen an den globalen Finanzmärkten zu vermeiden.
 

Und doch soll sie kommen

Von ihrem anfänglichen Plan ließ sich die Weltbank jedoch nicht gänzlich abbringen und stellt eine diesjährige Zinserhöhung ein weiteres Mal in Aussicht, ganz im Sinne einiger Kritiker der derzeitigen Nullzinspolitik. Bill Gross, Fondsmanager und ehemaliger „Anleihekönig“ drängt darauf die Zinsen anzuheben, um sie im (echten) Notfall wieder senken zu können. Der Nobelpreisträger Joseph Stiglitz spricht von einem "no brainer", also selbstverständlich, dass die Fed die Leitzinsen unverändert lässt – denn jetzt sei „nicht die Zeit,die Kreditvergabe zu erschweren und die Wirtschaft zu verlangsamen“.
 

Auswirkung auf Kreditmarkt

Die Frage nach gleich bleibenden oder steigenden Zinsen beschäftigt damit weiterhin Regierungen, Fondsmanager und Unternehmen vor allem aber auch Kreditnehmer mit variabel verzinsten Krediten hierzulande - denn auch heimische Immobilienkäufer sind den Auswirkungen der globalen Veränderungen unterworfen. Diese dürfen sich angesichts der aktuellen Entwicklung mittelfristig auf steigende Zinsen einstellen. Doch es gibt eine Möglichkeit sich gegen steigende Zinsen abzusichern. Sogenannte Zinscaps garantieren auch bei variabler Verzinsung Sicherheit und das nicht nur bei Neuabschlüssen.

 

Lesen Sie hier alles über Zinscaps

 

 

Finanzwirtschaft10.06.2015Beitrag drucken

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