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Chinas Finanzfluss nach Europa
Finanzwirtschaft07.01.2019

Zunehmende Geldströme aus Fernost sind in Europa zwar gern gesehen, könnten sich zukünftig aber zum Problem entwickeln. Die Volumina belaufen sich mittlerweile auf mehrere Milliarden Euro – eine Abnahme oder gar ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht.

Chinas Expansion von Investitionen in den EU-Raum hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Ihren Ursprung hatte diese Entwicklung in den günstigen Einstiegsbedingungen nach der Finanzkrise, in der chinesische Investoren preiswert in europäische Unternehmen investieren konnten. Investition, die sich für die fernöstlichen Geldgeber ausgezahlt haben. Die geschätzten Investitionszahlungen der letzten Jahre, belaufen sich nach Schätzungen von Bloomberg auf etwa 280 Milliarden Euro.

Wirtschaftliche Möglichkeiten auf dem Prüfstand

Europa zählt zu den stabilsten Märkten und zukunftsträchtigsten Wirtschaftsräumen der Welt. Als „sicherer Hafen“ für überschüssige chinesische Milliarden, versichern sich die Investoren gegen die teilweise rückläufige Entwicklung einzelner Wirtschaftssektoren im eigenen Land. Schuld daran sind nicht zuletzt die Handelskonflikte mit den USA.

Durch die chinesischen Gelder haben mittlerweile einige große Unternehmen Europas zu asiatischen Besitzern gewechselt. Zwar fördern diese Mittel die Entwicklung der europäischen Wirtschaft, der zunehmende Abverkauf wird aber nicht nur positiv wahrgenommen.

Politisch durchaus streitwürdig

Seitens der EU wird ein Ausverkauf europäischer Schlüsselindustrien befürchtet. Um dieser Entwicklung auf europäischer Ebene entgegenzuwirken, sollen zukünftig Investitionen kontrolliert und näher geprüft werden. Die EU-Kommission erhofft sich eine Signalwirkung, die bis nach Peking reicht um Investoren mit Nebeninteressen vom europäischen Markt abzuhalten.

Jene Nebeninteressen könnten zum Politikum werden. Mit der zunehmenden wirtschaftlichen Kontrolle durch Investitionskapital steigt auch der politische Einfluss Chinas in Europa. Ein Gegensteuern ist auch hier schwierig, denn das europäische Wettbewerbsrecht ist für chinesische Partner nur eingeschränkt gültig.

Handelskrieg zwischen USA und China steht vor einem neuen Kapitel

Unterdessen bemühen sich Vertreter von USA und China um Klarheit in den Handelsstreitereien. Für beide Verhandlungspartner steht einiges auf dem Spiel. Mit Anfang Februar läuft das Ultimatum der USA aus – bei einem Scheitern der Verhandlung erhöhen sich die Zölle für chinesische Waren von 10% auf 25%. Die amerikanischen Forderungen lauten: besserer Zugang zum chinesischen Markt sowie ein Ende von Produktpiraterie und Technologietransfer.

Großprojekt „Neue Seidenstraße“ verschafft China Zeit

Seit 2013 ermöglicht das chinesische Handels- und Infrastrukturnetzwerk „One Belt, one Road“ (OBOR) neue Transportrekorde zwischen China und Österreich. Eine direkte Handelsverbindung zwischen China und Österreich mit 9.800 Kilometern Länge ermöglicht die Güterlieferung auf Gleisen in nur 14 Tagen. Diese Verbindung schlägt die marinen Alternativen um mehrere Wochen.

Von einer Fertigstellung, welche noch einige Jahre auf sich warten lassen wird, werden etwa 60% der Weltwirtschaft und 35% der Weltbevölkerung profitieren können. Die Gesamtinvestitionskosten, welche über einen Fonds der AIIB (Asiatische Infrastruktur Investment Bank) finanziert werden, belaufen sich nach Schätzungen auf 1,1 Billionen US-Dollar.

Finanzwirtschaft10.06.2015Beitrag drucken

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