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Analyse: Angebot und Nachfrage am Wohnungsmarkt
Wohnraum16.06.2018

Die Angebotspreise von rund 100.000 Häusern und Wohnungen wurden mit den tatsächlichen Kaufpreisen laut Grundbuch verglichen, das bringt aufschlussreiche Ergebnisse.

willhaben und IMMOunited haben auch in diesem Jahr die Angebotspreise von rund 100.000 Häusern und Wohnungen mit den tatsächlichen Kaufpreisen laut Grundbuch verglichen. Analysiert wurde in diesem Rahmen das gesamte Kalenderjahr 2017. Die Preisdifferenz für Häuser lag im Bezirks-Schnitt bei 19 % und jene für Wohnungen bei 6 %.  Im Vergleich zu den Vorjahresergebnissen ergab sich eine Verkleinerung der Preisschere um jeweils drei Prozentpunkte. So klar waren die Ergebnisse noch nie zuvor: Die Preisvorstellungen von Verkäufern und Käufern rücken österreichweit immer näher zusammen.

Im Schnitt liegt der Verhandlungsspielraum bei Eigentumswohnungen um die 6% bei Häusern sogar bei 19%.

 

„Mit unserem gemeinsamen Preisspiegel wollen wir mithelfen, eine optimale Basis für eine seriöse Bewertung von Immobilien zu schaffen und Transparenz sowie Vertrauen am Markt weiter zu stärken. Das hilft am Ende den Branchen-Profis aber auch privaten Interessenten“, erklärt Judith Kössner, Bereichsleiterin Immobilien bei willhaben.

Roland Schmid, Eigentümer und CEO von IMMOunited GmbH, ergänzt: „Der Faktor Zeit ist für die Branche enorm wichtig. Desto realistischer die Angebote formuliert werden, desto eher kann es zu einem Verkaufserfolg kommen. So schätzen Immobilien-Verkäufer ebenso die geschaffene Transparenz wie auch potentielle Käufer.“

Preisschere bei Wohnungen in mehr als der Hälfte der Bezirke unter oder gleich 6 %

In mehr als der Hälfte der Bezirke zeigte sich die Preisschere unter oder gleich dem österreichweiten Schnitt von 6 %. In Linz Land, Vöcklabruck, Voitsberg, Zell am See und in Wien Liesing war der Angebotspreis defacto der Kaufpreis (alle 0 %). Trotzdem gab es auch im Bereich des Wohnungskaufs weiterhin starke Schwankungen: Am deutlichsten klaffte im Beobachtungszeitraum die Preisschere in Murau (24 %), im Murtal (21 %) und Kufstein (19 %) auseinander. 

Preisschere für Wohnungen auf Bundesländer-Ebene 

Wenngleich sich die Preisfindung bei Wohnimmobilien bundesweit annähert, gibt es weiterhin deutliche regionale Unterschiede. So wurden Eigentumswohnungen in Kärnten im Schnitt um nur zwei Prozent unter dem ursprünglichen Angebotspreis gekauft. In Tirol hingegen klaffte die Differenz im Schnitt um ganze 19 % auseinander. Andere Durchschnittswerte auf Bundesländerebene zeigen ein insgesamt durchwachsenes Bild: Besonders geringe Abweichung fand man in Vorarlberg (4 %), Niederösterreich (5 %) und Oberösterreich (6 %). Eine vergleichsweise größere Verhandlungsspanne zeigte sich im Burgenland (9 %), in Wien (11 %), Salzburg und der Steiermark (beide 13 %). 

Preisunterschiede beim Hauskauf liegen zwischen 0 % in Murau und 35 % in Krems-Land

Auch für Häuser lag in jedem zweiten Bezirk die Preisschere gleich auf oder unter dem österreichweiten Durchschnittswert von 19 %. Dennoch zeichnete sich ein insgesamt durchwachsenes Bild: Auf Bezirksebene zeigten sich die größten durchschnittlichen Preisunterschiede zwischen Angebots- und Kaufpreis in Krems-Land (35 %) und in Feldkirchen, Spittal an der Drau, Gmunden und Grieskirchen (je 30 %). Im Gegensatz dazu waren in Murau in der Steiermark der Angebots- und Kaufpreispreis praktisch ident (0 % Preisschere). 

Im Bundesländer-Vergleich war die geringste Preisschere bei Häusern in Wien und Tirol zu finden

Orientiert man sich am Durchschnittswert auf Bundesländerebene, klafften die Preisvorstellungen von Verkäufern und Käufern am weitesten in Niederösterreich (25 %) und der Steiermark (24 %) auseinander. Auch die durchschnittliche Preisschere zwischen Angebot und Kaufabschluss für ein Haus in Kärnten, Oberösterreich (beide 22 %), Salzburg (21 %) und dem Burgenland (20 %) lag jeweils über dem österreichweiten Durchschnittswert. In Wien und Tirol hingegen zeigte sich der Verhandlungsspielraum etwas eingeschränkter. Der mögliche Preisabschlag lag hier durchschnittlich bei 18 %.

Wien: Preisschere bei Wohnungen zwischen 0 % und 15 %, bei Häusern zwischen 9 % und 27 %

In Wien wurden eher Wohnungen ver- und gekauft, und je nach Bezirk unterschied sich nicht nur der Preis sondern auch die durchschnittliche Verhandlungsspanne. Für 2017 lag sie zwischen 0 % in Liesing und 15 % in der Brigittenau. Die untersuchten Daten ermöglichen dazu auch aussagekräftige Ergebnisse rund um den Hauskauf in acht Bezirken: Im Wien-Vergleich schienen Verkäufer in Favoriten und Hernals am höchsten zu pokern (je 27 %). Rund um den österreichweiten Schnitt zeigte sich die Preisschere in Floridsdorf (19 %) und Döbling (18 %). Und am ehesten trafen sich die Preisvorstellungen von Verkäufern und Käufern in Wien in der Donaustadt (11 %), Simmering (10 %) und in Penzing (9 %).

Wohnraum10.06.2015Beitrag drucken

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