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6,4m² - wohnen auf minimalraum
Wohnraum15.11.2017

Zwei Studenten der FH Campus Wien entwickeln ein Wohnmodul für eine Person – als "Baufläche" reicht ein Parkplatz.

Eine unscheinbare Kiste findet man dieser Tage vor der FH Campus Wien in Favoriten. Neugierige entdecken darin eine vollständige Wohnungs-Einrichtung. Natürlich etwas kleiner. Auf circa 6,5 Quadratmetern sind Bett, Dusche und WC, ein Hochbett, Küche und ein Tisch untergebracht. Rund 2,5 Tonnen schwer ist die Box (inkl. Einrichtung), 3,40 Meter hoch, die Wärme kommt von einer Infrarotheizung.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Die zwei Studenten Markus Hörmanseder und Philipp Hüttl konstruierten die wohnbox im Rahmen ihrer Bachelorarbeit unter dem Namen "LibertydotHome", für die Finanzierung des Prototyps fand sich rasch ein Sponsor. Im Interview weisen die Erfindern auf den soziale Aspekt der mobilen Wohnbox hin. "Das Modul könnte zum Beispiel als Wohnraum für Obdachlose oder Flüchtlinge verwendet werden. Es ist bewusst für eine Person gedacht.", so Hörmanseder. Die Nutzungsdauer geben sie mit etwa 25 Jahren an. "Der Aufbau ist wie bei einem Fertigteilhaus – in Holzriegelbauweise und mit beschichtetem Aluminium", erklärt Hüttl.

Fokus auf Menschen

Mit rund 5.000 bis 6.000 Euro schlagen die Materialkosten für eine Box zu Buche. Von potentiellen Käufern würden die "LibertydotHome"-Gründer rund 15.000 bis 20.000 Euro verlangen. Sie sehen sich als Social Entrepreneurs und streben eine Kooperation im Sozialbereich an. "Der Faktor Mensch soll im Vordergrund stehen", sagen die beiden.

Auf- und Abbau in nur 20 Minuten

Dem mobilen Wohnmodul genügt die Fläche eines Parkplatz und in nur 20 Minuten ist es transportbereit. Der nächste Schritt zur selbstfahrenden Elektromotor-Wohnbox mit Solarpaneelen am Dach liegt nahe und zeigt: wir leben schon fast in der Zukunft. Anfang 2018 soll aus "LibertydotHome" eine eigene Firma werden.

Wer das engagierte Team unterstützen will: www.libertydothome.at.

 

 

Ein kritischer Einwurf zum Thema Nachhaltigkeits-Zertifizierung von Gebäuden aus der "Medienstelle für Nachhaltiges Bauen" von Helmut Melzer.

Nahezu jeder zweite Österreicher (45%) gibt an, keine Finanzbildung erhalten zu haben. Schulen sind gefordert, mehr Finanzwissen zu vermitteln.

 

Wohnraum10.06.2015Beitrag drucken

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