PRODUKTE - Förderungen
Hausbau Förderung in Österreich
Beantragen Sie eine Förderung für den Hausbau oder eine Wohnbauförderung
Eine Wohnbauförderung hat den Zweck, die Herstellung oder Modernisierung von Wohnraum zu fördern. Dazu gibt es unterschiedliche Möglichkeiten und Angebote:
- Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen
- Stark vergünstigte Darlehen oder Kredite
- Eigenkapitalhilfe
Aber Achtung: Die Bedingungen variieren von Bundesland zu Bundesland!
Wohnbauförderung – Voraussetzungen, Höhe und Laufzeit
Grundsätzlich kann eine Wohnbauförderung von österreichischen Staatsbürgern oder gleichgestellten Personen in Anspruch genommen werden. Damit der Anspruch besteht, dürfen bestimmte Grenzen des Nettoeinkommens im Haushalt nicht überschritten werden. Üblicherweise besteht die Förderung für den Hausbau oder eine Wohnbauförderung aus einem Direktdarlehen des Landes. Der Zinssatz liegt bei ca. 1 %, ist also relativ günstig. Die Laufzeit beträgt üblicherweise 30 Jahre. Eine Wohnbauförderung ist also vergleichbar mit einem Annuitätenkredit, nur zu günstigeren Zinssätzen.
Die Höhe der Hausbau-Förderung oder der Wohnbauförderung wird individuell berechnet. Es wird ein gegebener Betrag pro m² angemessener Wohnnutzfläche gewährt. Dieser Betrag ist abhängig von der Anzahl der Personen im Haushalt. Bei diesen Personen muss es sich um nahestehende Personen (Ehegatte, Kinder, Eltern, Lebensgefährten etc.) handeln.
Der neue creditnet.at Rechner zur Wohnbauförderung leitet Sie rasch und unkompliziert durch den «Förderungsdschungel». In nur wenigen Schritten sehen Sie, welche Förderungsmöglichkeiten in Ihrem Bundesland aktuell für Sie zur Verfügung stehen. So entgeht Ihnen nichts.
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Wien. Seitdem die Zweckbindung der Wohnbauförderung 2009 aufgehoben wurde, reißt die Diskussion um das brisante Thema nicht ab. So forderte Bau-Expertin und Wifo-Konsulentin Margarete Czerny unlängst die Wiedereinführung einer zweckgebundenen Wohnbauförderung.
Um Angebot und Nachfrage am Wohnungsmarkt sowie leistbares Wohnen aufrechterhalten zu können, sei wieder eine solche „funktionierende“ Förderung nötig, so Czerny: „Die Fördersysteme werden langfristig infrage gestellt, wenn alles der Budgetkonsolidierung zum Opfer fällt.” Die Zahl der Haushalte werde bis 2030 von 3,6 auf 4 Mio. steigen – also um rund ein Achtel –, daher werde mehr Wohnraum benötigt, so Czerny.
Die aktuelle Situation
Ein Rückblick: 2010 seien in Österreich um 23% weniger geförderte Wohnungen zugesichert worden als im Jahr davor, kritisierte Anfang des Jahres der Vize-Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz, Josef Muchitsch. Kritiker bemängeln, dass ein großer Teil des milliardenschweren Topfes der Wohnbauförderung von den Ländern „zweckentfremdet“ für z.B. Heizkostenzuschüsse verwendet werde. Auf der anderen Seite wurde erst unlängst bekannt, dass z.B. die für 2011 vorgesehenen Mittel für die Wohnbauförderung des Landes Vorarlberg nahezu erschöpft seien, da die Zahl der dort geförderten Sanierungen in den letzten drei Jahren explosionsartig angestiegen ist (2008: 9 Mio./2010: 85 Mio.).
Die Förderungen sind in den jeweiligen Bundesländern an unterschiedliche Voraussetzungen geknüpft und werden auch nicht einheitlich gewährt. So gibt es z.B. einmalige, nicht rückzahlbare Zuschüsse, Direktdarlehen der einzelnen Landesregierungen bzw. Annuitätenzuschüsse zu Bankdarlehen.
Die Länder im Vergleich
Relativ einheitlich zeigt sich die Förderlandschaft im omnipräsenten Thema rund um Sanierung und steigende Energiekosten: Alle Bundesländer unterstützen in den Bereichen Thermische Sanierung, Fotovoltaik, Biomasseheizanlagen, Wärmepumpen und Solaranlagen. In den Ländern Wien, Niederösterreich, Salzburg, Kärnten, Oberösterreich und der Steiermark kann außerdem um eine Förderung bei einem neuerrichteten Fernwärmeanschluss angesucht werden. In anderen Bereichen zeigen sich die Länder differenzierter. So gibt es z.B. in den Bundesländern Kärnten, Steiermark und Tirol den sogenannten „Wohnbauscheck“. Dieses Förderungsdarlehen wird dem Erstkäufer einer Wohnung dann gewährt, wenn diese von einem befugten Bauträger mit Zustimmung des Landes errichtet wurde. Dachgeschoßausbauten werden in Wien, Salzburg, Oberösterreich und der Steiermark gefördert. Aber nicht nur das, was unter einem Dach entsteht, kann gefördert werden; auch was auf dem Dach ist, kann in Wien und Niederösterreich finanzielle Unterstützung bekommen. So kann in diesen Bundesländern bei der Begrünung eines Dachs um eine Förderung angesucht werden. Und dass in Wien erwartungsgemäß das Grün ein Thema ist, unterstreicht auch die dort mögliche Förderung bei der Begrünung von Innenhöfen und die existierende Kleingartenförderung. Studenten-, Schüler- & Wohnheime werden nur in Oberösterreich, der Steiermark und in Vorarlberg speziell gefördert.
Quelle: medianet.at, 30.09.2011
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